Nebenwirkungen

CBD ÖL – Nebenwirkungen?

Oft wird die Frage diskutiert, ob CBD zu einer körperlichen Abhängigkeit führt.
Da lautet die Antwort schlicht: Nein, Absolut nicht. 
Cannabinoid gilt als sogenannte sichere Substanz. Im Vergleich zu herkömmlichen
Medikamenten aus der Pharma-Industrie, hat hochreines CBD Öl in Premium-Qualität, wenige oder nur milde Nebenwirkungen.
Natürlich gilt hierbei auch, wie mit allem was man zu sich nimmt, mit einer Dosierung nicht zu übertreiben, und verantwortungsvoll damit umzugehen.

Bisher gab es von Konsumenten einige übereinstimmende Symptome, auf die man
für sich persönlich bei der Einnahme achten sollte. Hier die Bekanntesten:

  • Abfall des Blutdrucks
  • Einfluss auf Enzyme in der Schwangerschaft
  • Erhöhter Augeninnendruck
  • Trockener Mund
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Wechselwirkung mit Arzneimitteln oder Alkohol
  • Atmungsprobleme
  • Verstärktes Zittern bei einigen Parkinson Patienten
  • Schläfrigkeit
  • Erhöhte Reizbarkeit und Lethargie
  • Empfindlichkeitsreaktionen

CBD – alternatives Produkt

Jeder, der auf der Suche nach alternativen Produkten und Heilmethoden ist, und für die Linderung von Beschwerden bei Fachärzten und im Netz Ausschau hält, wird irgendwann auch auf CBD und sein breites Wirkungsspektrum stoßen.
Bevor man sich aber entscheidet, CBD auszuprobieren, sollte man im Vorfeld die wichtige Frage für sich selbst stellen, ob man eventuell von Neben- und Wechselwirkungen betroffen sein wird.

Der Wirkungsgrad von Cannabinoid ist breit gefächert. Und man sollte sich die Frage stellen, was will ich in welchem Zeitraum durch die Einnahme von CBD erreichen?
Am häufigsten wird es in Zusammenhang mit Einschlafstörungen, Stress- und Angstabbau, Appetitzügeln, oder zur Schmerztherapie im Allgemeinen eingenommen. 

Müdigkeit & Benommenheit

Eine Wirkung von CBD Öl ist, das es nach der Einnahme zu Müdigkeits- und Benommenheitszuständen kommen kann. Diesen Effekt nutzen daher viele als Einschlafhilfe. Also im Grunde eine positive Nebenwirkung.
Jedoch wird dringend von der Einnahme abgeraten, wenn man am öffentlichen
Straßenverkehr teilnimmt, und sich diese Symptome zeigen.
Oft wird aber auch davon berichtet, dass man sich Fitter und Aktiver fühlt.
Daher sollte man diese Effekte stets im Auge behalten.

Schwangerschaft

Bis zum heutigen Tag gibt es keine Langzeitstudien bezüglich Schwangerschaftsverlauf und Einnahme von CBD.
Studien haben aber einen Zusammenhang von THC und Störungen während der Schwangerschaft und dem Wachstum des Fötus belegt. Da CBD in geringem Maß (0,2 %) THC enthalten kann, wird daher Schwangeren dringend zur Einnahme abgeraten. Es wurde zudem bei Zellexperimenten aufgezeigt, das CBD bestimmte Proteine negativ beeinflusst. P-Glykoprotein ist für eine korrekte Funktion der Plazenta verantwortlich, und das Breast-Cancer-Resitance-Protein bekämpft schädliche Zellen. Selbst durch eine geringe Dosierung kam es zu Störungen bei der körpereigenen Herstellung dieser Proteine.

Erhöhter Augeninnendruck

Laut dem Journal of glaucoma sollten Patienten mit Glaukom ebenfalls auf den
Konsum von CBD verzichten. Eine mögliche Nebenwirkung ist, dass es hier bei
zu einer Erhöhung des Innendruck der Augen kommt.

Parkinson

Patienten berichten bei der Einnahme von CBD von unterschiedlichen Wirkungen.
Manche berichten von einer Linderung, andere jedoch von einer Zunahme der Zitteranfälle. Hier ist Vorsicht geboten und auch hier ist, vor der Einnahme von CBD bei Parkinson, die Absprache mit einem Arzt sehr empfehlenswert.

Appetitlosigkeit

Wird CBD von Patienten mit Adipositas gerne als Appetitzügler eingesetzt,
ist es für untergewichtige Personen eher kontraproduktiv. Diese Wirkung wird daher
als Nebenwirkung deklariert.

Trockene Mundschleimhaut

Ein trockener Mund wird als häufigste Nebenwirkung beschrieben. Rezeptoren steuern
im Mund-Raum die Speichelproduktion. Dieses wird durch die Einnahme von CBD reduziert. Abhilfe schafft hier die Einnahme von einem Schluck Wasser.

Allergien

Eher selten wird von Anwendern von allergischen Reaktionen berichtet.
Wie bei anderen Substanzen kann es auch bei der Einnahme von CBD zu allergischen Nebenwirkungen kommen. Bei einer Reaktion sollte man das Produkt
sofort absetzen, und gegebenenfalls muss ein Arzt zurate gezogen werden.

Durchfall

Am wenigsten wird von Durchfall als mögliche Nebenwirkung berichtet.
Da CBD wohl auch Einfluss auf den Hormonhaushalt hat, kann es zu dieser eher seltenen Reaktion kommen.

Fazit zu CBD Öl  und der Nebenwirkungen

Alles, was der Mensch zu sich nimmt, kann Nebenwirkungen hervorrufen. Neben Nahrungsmittel- oder Medikamentenunverträglichkeiten bis zu Allergien ist wohl fast niemand von Nebenwirkungen betroffen. CBD ist ein reines Naturprodukt und hat daher wohl eher geringe. Die meisten klingen nach einigen Tagen von allein ab.

Falls die beschriebenen Nebenwirkungen nicht verschwinden sollten, ist es definitiv Ratsam, einen Arzt zu kontaktieren

Einnahme von CBD mit pharmazeutischen Arzneimitteln

Werden neben CBD noch andere Mittel zur Linderung von Beschwerden eingenommen, muss man mit seinem Arzt über mögliche Wechselwirkung sprechen.

Wer regelmäßig Medikamente wie Pantoprazol oder Antidepressiva sollte folgendes
aufmerksam Lesen:

Die Leber ist ein wichtiges Organ im menschlichen Körper. Sie wirkt als Filter und baut Schad-Stoffe nach und nach ab. Werden bestimmte, von der Leber produzierte Enzyme, bei dem Abbau gehemmt, kommt es zu einer sogenannten Wechselwirkung. Wirkstoffe könnten somit länger im Blut verbleiben und somit zu ungewollten Reaktionen führen.

Sehr  starke Medikamente in Wechselwirkung mit CBD stellen daher durchaus eine Gefahr dar. Dieses muss man vorher in jedem Fall mit seinem Arzt besprechen.

Der Arzt weiß, ob bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten, und eine zusätzliche von CBD die wichtige Funktion der Leber beeinflusst, und Enzyme nicht mehr gebildet werden, und es somit zu lebensbedrohlichen Beeinflussungen kommt.

Eine Wechselwirkung mit diesen Medikamenten ist bekannt, und ist mit dem Arzt abzusprechen:

  • Pantoprazol und Omneprazol (Säurehemmer),
  • Marcumar und Warfarin (Gerinnungshemmer),
  • Diclofenac (Schmerzmittel),
  • Risperidon, Haloperidol und Clobazam (Neuroleptika).

CBD und Alkohol

4 bis 8 Stunden nach dem Konsum von CBD kann es bei der zusätzlichen Einnahme von Alkohol, selbst in geringen Mengen, dazu führen, dass sich beide Stoffe gegenseitig verstärken und somit kommt es zu einer Wechselwirkung.


Welche Nebenwirkungen von CBD sind bei Personen mit Leberschäden zu erwarten?

Nach neusten Erkenntnissen der Wissenschaft kann CBD die Leber des Menschen angreifen. Du solltest die Einnahme von CBD Öl besser vermeiden, wenn du Probleme mit deiner Leber hast.